Am kommenden Samstag steigt mit dem Playoff-Heimspiel gegen Bayern München der vorläufige Saisonhöhepunkt für die VET-Concept Gladiators Trier in der Basketball-Bundesliga. Die SWT Arena wird erneut ausverkauft sein. In den letzten drei Jahren haben die Gladiators ihren Zuschauerschnitt von 2800 über 4200 auf jetzt fast 5400 gesteigert. „Unsere Heimspiele waren zuletzt innerhalb von wenigen Minuten ausverkauft,“ illustriert Torsten Herz, Hauptgesellschafter der Gladiators, die enorm gestiegene Ticket-Nachfrage.
Mit den zusammen mit der Stadt und dem Arenabetreiber MVG entwickelten Plänen für den Bau einer Zusatztribüne mit 220 bis 250 Sitzplätzen gibt es nun die Aussicht, der Nachfrage zumindest teilweise gerecht zu werden und die Zuschauerkapazität der Arena auch für andere Veranstaltungen dauerhaft zu erhöhen. Kulturdezernent Markus Nöhl zeigt sich von dem Projekt begeistert: „Wir wollen das sehr gerne möglich machen, denn die sportlichen Erfolge und die tolle Zuschauerresonanz der Gladiators haben für die Stadt Trier eine große Bedeutung.“
Nöhl skizziert das weitere Vorgehen: Bevor es losgehen kann, sei zunächst ein Beschluss im Stadtrat erforderlich, der am 10. Juni erfolgen soll. Eine finanzielle Beteiligung der Stadt sei nicht vorgesehen. Vielmehr werde die MVG als städtische Tochtergesellschaft ermächtigt, mit den VET-Concept Gladiators, die als Investor auftreten, einen Vertrag über den Bau der Tribüne abzuschließen. Die Gladiators profitieren in den Folgejahren durch höhere Zuschauereinnahmen.
Die Tribüne soll sich über die gesamte Schmalseite der Halle oberhalb des Umlaufs in den Blöcken F, G und H erstrecken. Damit befindet sie sich auf derselben Ebene wie die bereits bestehenden Logen auf der Seite des Haupteingangs. Ein Treppenaufgang zu der neuen Empore ist bereits vorhanden. Zur Vermarktung der zusätzlichen Plätze sagt Torsten Herz: „Zum Teil werden sie in den freien Ticketverkauf gehen, wir wollen aber auch Firmen und Sponsoren die Möglichkeit geben, Platzkontingente zu reservieren.“
Vorbehaltlich der Zustimmung des Stadtrats sieht der ehrgeizige Zeitplan vor, den Bau weitgehend innerhalb der Sommerferien abzuwickeln. Bereits zum Start in die neue Saison soll die Zusatztribüne zur Verfügung stehen.











